European Unity Cup

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📍 Erfurt
🗓️ 27.06.2026
📜 6+1 | 2×10 Minuten | Gruppenphase + Playoff

Die Welt ist voll von Städten, die noch auf uns warten. Diese Woche hatte es Erfurt erwischt.

European Unity Cup – ein Turnier zu dem 12 ukrainische Diaspora–Mannschaften eingeladen wurden um unter praller Hitze sich untereinander messen zu dürfen.
Mit einem Ziel – Spenden für die Ukraine zu sammeln.
Naja, und natürlich auch um alte Freunde wiederzusehen und neue Freunde zu machen.

Format: 3 Gruppen mit je 4 Teams. 8 kommen weiter. 2 Halbzeiten a 10 Minuten werden gespielt.
7 gegen 7 auf halbem Fußballfeld.

Matchday Squad:

Volodymyr D. (C)
Nik V. (G)
Anton
Oleksii M.
Roman
Serhii V.
Vitaliy C.
Dima B.
Vadym T.
Yurii
Dmytro K.
Wetter: 38-42 Grad. Sonnenschein. (Frisur sitzt).

Gruppenphase

Stuttgarter Junta – MA UA Mannheim 2:1

Unser Turnier begann um 10:30 mit einem Sieg der Willenstärke und Zielstrebigkeit über die Mannschaft aus Mannheim.
Das Derby begann mit einem Tor von Vitaliy. Beide Mannschaften starteten vorsichtig und tasteten sich erstmal vorsichtig ab ohne groß Gefahr auszustrahlen.
Bis Nikita im Tor den Vitaliy, der in die Richtung des gegnerischen Tores startete gesehen und einen Pass über das ganze Feld wagte.
Der Verteidiger und der Torwart der Mannheimer konnten sich nicht einigen – wer den langen Ball annehmen soll und dafür bedankte sich Vitaliy mit schnellem Reflex und zielgenauem Abschluss zum 1:0.
Durch den frühen Treffer änderte sich im Spiel allerdings nicht viel. Beide Teams haben wie in einer Schach-Partie viel versucht, aber die Angst den Ball zu verlieren oder einen Fehler zu machen überwog.
Mit Anfang der zweiten Halbzeit ging Mannheim als zurückliegende Mannschaft immer mehr in die Offensive. Bis sie dann 2 Minuten vor Spielende durch einen Konter ihr Tor gefunden haben.
Gut, dass Dima Balu andere Pläne für den Tag hatte als mit einem Unentschieden in das Turnier zu starten.
So lief er von der Bank hinter dem Tor der Junta aufs Feld, ließ sich sofort anspielen und war nach 2 Doppelpässen direkt am 7-Meter-Punkt der Mannheimer aufgetaucht wo er ganz Wetterbericht-untypisch cool den Ball ins Tor gebracht hat.

Abpfiff. Stuttgarter Junta 2:1 Mannheim.

Stuttgarter Junta – FC Bandera Paris 3:4

Im zweiten Spiel hatte uns das sehr typische Losglück zu dem vorherigen Turniergewinner FC Bandera Paris geführt.
Fun Fact 1 – eines der bekannten Gesichter hatten wir in den Farben des Gegners wiedererkannt. Yevhen. Der bereits mehrere Spiele bei uns verbracht hatte.
Spoiler – ja, er traf und ja, er hat nicht gefeiert.

Das Spiel war früh mit einem 2:0 Rückstand entgleist und es war eine Teamleistung mit starken Kombinationen, einem Rückfallzieher-Tor vom Vitaliy und absolut nicht vorhandener Absicht das Spiel zu verlieren, eher wir uns doch dem starken Gegner geschlagen geben mussten.
Faires, Starkes und Respektvolles spiel.
Fun Fact 2 am Rande – viele der Spieler, Supporter und Freunde der Junta und Bandera Paris kommen aus der gleichen Region, gar derselben Ortschaft. So hallten über das Feld immer wieder Wechselgesänge „Semenivka“, die aus beiden Fanlagern kamen und beide Mannschaften gleichermaßen unterstützten.

Fazit Spiel 2. Stuttgarter Junta 3:4 FC Bandera Paris.
Eine Niederlage, die sich wie keine angefühlt hat.

Stuttgarter Junta – Diaspora PL Poland 1:0

Ein kontrolliertes Spiel in dem uns ein Unentschieden gereicht hätte. Da wir bei dieser Aufgabenstellung in der Vergangenheit aber bereits öfters früher Feierabend hatten, als uns lieb wäre, entschieden wir uns von Anfang an auf Sieg zu spielen.
Um Etwas vorwegzugreifen – es hat sich gelohnt.
Ein Tor von Dima Balu und kontrollierte Ballbehandlung ohne jegliche Nervosität und Chancen für den Gegner.
Parallel hat FC Bandera Paris gegen Mannheim mit 4:0 verloren, was uns vor die Augen führte wie wichtig unser Auftakt Sieg gewesen ist.

Fazit Spiel 3. Stuttgarter Junta 1:0 Diaspora PL.
Erwachsene Leistung mit einem erreichten Ziel – Einzug ins Viertelfinale.

Viertelfinale

Stuttgarter Junta – Leipzig 2020 0:1

Spiel 4 und der letzte Akkord in diesem Turmier.
Diesmal ging es gegen alte Bekannte, Teilnehmer und Sieger des Diaspora Cup in Stuttgart und eine sehr starke Mannschaft mit qualitativ exzellenten Akteuren.

Ein stark umkämpftes Spiel in dem keines der Teams verlieren wollte, aber auch alles dafür gab nicht ins Elfmeterschießen zu kommen.
Die Leipziger hatten alles dabei. Schüsse am leeren Tor vorbei, in den Sand gesetzte Konter, Lattentreffer aus zwei Metern. Konnten den Ball aber nur ein Mal über die Linie bringen.
Ein Leipziger ist beim Vorstoß über die Flanke am langen Pfosten ganz alleine geblieben und hat die Hereingabe entspannt über die Linie gebracht.

Danach tat Junta alles um mehr an den Ball zu kommen und sich weitere Torchancen zu erarbeiten, allerdings waren die Sachsen viel zu schlau und brachten das 1:0 eher entspannt über die Linie durch ihre schlaue Ballkontrolle und fehlenden Willen zur Offensive, was bei mir persönlich eher Respekt und Bewunderung, als Ärger hervorruft. (Es sind aber auch schon zwei Tage vergangen).

Fazit des Tages – ein starkes Turnier mit dem Ziel die Spielzeit der Neulinge und Reservisten zu erhöhen und mit einem sehr gutem Nebenergebnis des Viertelfinales in einer freundschaftlichen Atmosphäre.

Wir bedanken uns bei Freunden aus Thüringen für die Einladung und freuen uns auf die weiteren sportlichen Begegnungen auf Spielfeldern der Republik.